Sir Paul rockt als The Fireman – und brennt die Hütte ab

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Hätte man es ihm zugetraut? Paul McCartney, musikalisch aktivster noch lebender Beatle  veröffentlicht in den nächsten Wochen seine dritte LP unter dem Pseudonym „The Fireman“, ein elektronisch ambitioniertes Nebenprojekt, das Sir Paul schon seit zehn Jahren zusammen mit Youth betreibt, dem ehemaligen Bassisten der Industrial-Väter Killing Joke und aktuell auch Produzent des schon lange erwarteten neuen Albums der Guns N’Roses, „Chinese Democracy“.

Bisher war „The Fireman“ mit seiner instrumentalen Ambientfolklore nicht groß aufgefallen. Das kann ja jeder sagen, dass da Paul McCartney im Hintergrund die Tasten drückt. Doch auf zwei der neuen Tracks singt der 66-Jährige zu einem Donnerwetter an wuchtigen Beats und zersägten Gitarren, wie man es seit Helter Skelter nicht mehr von ihm gehört hat. Für die SUN klingt „Nothing Too Much, Just Out Of Sight“ dann auch gleich nach einer Hasstirade in Richtung Heather Mills, der McCartney auf diesem Weg ordentlich die Meinung zu sagen schient. Tatsächlich wurde die komplette CD in gerade mal 13 Tagen geschrieben und aufgenommen, jeder Song in einer Session. Nicht unwahrscheinlich also, dass der Ex-Beatle auch mal spontan den ein oder anderen Kontoauszug vertont hat.

„Electric Arguments“ soll am 17. November erscheinen, nicht bei einem der großen Plattenfirmen, sondern bei One Little Indian, einem britisches Label, das als bekannteste Künstlerin Björk im Katalog hat. Zuletzt gab es bei BBC eine Kostprobe von „Nothing Too Much, Just Out Of Sight“ in voller Länge:

(via Wired.com)