Thriller mit dem Mund

Vor 25 Jahren erschien Michael Jackson’s Album „Thriller“, bis heute über 60 Millionen Mal verkauft und Jackson’s Durchbruch vom R&B zum Elektropop. Der Videoclip zur gleichnamigen Single sprengte damals die 13-Minuten-Marke und wurde ob seiner Gruseloptik ins Nachtprogramm verbannt. Danaben ist der Song vielleicht der lächerlichste auf dem Album, aber eben doch eine haushohe Wegmarke eines Stars, der damals zum Megastar wurde. Der junge Franzose François Macré hat sich insgesamt 350 Stunden Zeit genommen, um den knapp 6 Minuten langen Track auf insgesamt 64 A-cappella-Spuren nachzubauen.

François Macré – Thriller (reprise A’cappella 64 pistes)

Macré: „Ich habe kein Instrument, keinen Synthesizer, Sampler oder Drumcomputer eingesetzt. Nur meine Stimme, mit ein wenig Hall- oder Chorus-Effekt auf manchen Spuren. Es ist nur eine künstlerische Herausforderung, der ich mich in meiner Freizeit gestellt habe, um meine Freunde und die Menschen im Internet zum Lächeln zu bringen.“

A-cappella-Bands wie Natural 7 oder Ganz Schön Feist sind nach wie vor schwer zu ertragen, und sie werden neben einem Kunststück von Macré noch ein bißchen mehr überflüssig.