David-Lynch-Mashup-Tribute-Album veredelt das Genre

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Bei einem Mashup werden Teile von zwei oder mehr Songs miteinander kombiniert, so daß am Ende etwas dabei herauskommt, dass im besten Fall wie aus einem Guß klingt. Die ersten bekannteren Mashups wurden vor ein paar Jahren am Heimrechner mit einfacher Software zusammengezimmert, mittlerweile ist das nicht mehr nur eine Mode, sondern ein Genre, das die rechtliche Grauzone, aus der es kommt, langsam hinter sich lässt und immer mehr kunstvolle Blüten zustande bringt.

Seit kurzem gibt es ein ganzes Album mit Mashups von Musik aus den Filmen von David Lynch. Der Download ist kostenlos und die Sammlung für mich der Ritterschlag schlechthin für den Mashup. Wer die Lynch-Soundtracks mag, hat sie ja nicht nur einmal gehört und wird deshalb umso dankbarer sein für die 18 wirklich hervorragenden Tracks auf „Mashed in Plastic„.

Auf der Website gibt es außerdem detaillierte Liner-Notes, ein Interview mit den drei Machern von 1086 Productions, sowie vier akzeptable Bonus-Tracks (auch „Dune“ wurde nicht vergessen), das komplette Artwork zum Ausdrucken und und und. Namedropping gefällig? Angelo Badalamenti (der Lynch-Hofkomponist) meets Burial, Chopin, AC/DC, Beatles, Kylie Minogue, Tori Amos, Smashing Pumpkins oder eben die Jackson 5, die hier im Video-Leckerbissen einen wundervollen Twin-Peaks-Tribute singen, nicht ahnend, dass in den Achtzigern ein Regisseur einen gut gekämmten Special Agent in die Berge schicken würde, um uns wiederum auf eine Reise zu schicken, die glücklicherweise noch immer andauert.

(via Nerdcore)