Die ganze Arbeit umsonst – Amazon hat meine CDs schon gerippt!

Seit letzter Woche auf meinem Radar für Dinge, die ich ausprobieren muss: AutoRip. Obwohl ausprobieren brauche ich das nicht mehr, um eine digitale Kopie meiner CDs kümmert sich Amazon ganz ohne Aufforderung, solange ich die CD in den letzten 15 Jahren dort gekauft habe. Und das sind nicht wenige, nur eine Handvoll paar habe ich von HMV, ein paar mehr vielleicht gebraucht auf Ebay gekauft.

So ein bißchen überflüssig ist das Ganze aber trotzdem in dem Moment wo ich einen Spotify-Account nutze. Deren Katalog beliefert auch meiner Suche nach sehr vergessenen Post-Punk-Perlen wie etwa Sound On Sound von Bill Nelson’s Red Noise. Außerdem habe ich schon vor 10 Jahren hunderte meiner CDs erst mit CDex und später mit iTunes digitalisiert, die liegen heute alle brav in der iTunes Match Cloud, die ich sehr wahrscheinlich im nächsten Jahr nicht mehr nutzen werde. Alles schon erledigt. Die Musik, die ich auf Spotify finde, reicht für den Rest meines Lebens, und von dem ist jetzt auch schon etwa die Hälfte um. Also danke, Amazon, die Arbeit könnt ich Euch sparen.

Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass AutoRip für Amazon selbst noch was anderes erledigt. Denn wenn ich weiß, dass alle meine CDs – und fast jeder kauft fast alle seiner CDs bei Amazon – dass also diese ganze Musik für mich als Backup irgendwo liegt, dann kann ich meine CDs doch auch gleich verkaufen, am besten schnell, so lange noch irgendjemand CDs kauft. Also raus damit.