Buch-Review: „Finderlohn“ von Stephen King

Finderlohn (Bill Hodges Trilogy, #2)Finderlohn by Stephen King

My rating: 3 von 5 stars

Im Rahmen meiner Reading Challenge habe ich in diesem Jahr ganze sieben Bücher von Stephen King gelesen. Auch weil ich ihn vor über zwanzig Jahren aus den Augen verloren habe. „Finderlohn“ war darunter nicht das beste, aber sehr kurzweilig zu lesen, andere würden es „spannend“ nennen. Aber das trifft es für mich nicht ganz. So richtig überraschen konnte mich King hier nicht.

Die Story nimmt schnell ordentlich an Fahrt auf, so dass es schon aus physikalischen Gründen fast unmöglich ist, auszusteigen. Das sind die Sachen, die King einfach drauf hat. Dazu treten in seinen Geschichten immer Typen auf, bei deren Untergang man einfach von Anfang bis Ende Zeuge sein möchte.

Etwas fad an „Finderlohn“ genau wie bereits bei „Mr. Mercedes“ ist das Ermittlerteam. Jedes Wort, das King ihnen in den Mund legt, hört sich an wie aus einer Vorabendserie aus den 80ern. Irgendwann hatte ich sogar eine Synchronstimme aus den Drei-Fragezeichen-Hörspielen im Kopf. Das entsprach nicht ganz dem was ich erwartete hatte, aber unangenehm war es nicht.

Am Ende von „Finderlohn“ kriegt King noch rechtzeitig die Ausfahrt in Richtung Horrorland. Dort wird dann hoffentlich der letzte Teil der Bill Hodges-Trilogie spielen.

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