Buch-Review: „The Martian“ von Andy Weir

The MartianThe Martian by Andy Weir

My rating: 5 of 5 stars

Die ersten zirka hundert Seiten kamen mir vor wie ein gut geschriebenes Botaniker-Blog, womit ich allerdings nicht viel anfangen konnte. Aber als erfahrener Leser weiß man, dass man auch mal durchhalten muss, genau wie Mark Watney selbst, der ja einen ziemlich aussichtslosen Kampf führt. Wie erleichtert war ich, als die Geschichte zur Erde geschwenkt ist, um die Handlung dort aufzunehmen.

Bret Easton Ellis hat zurecht kritisiert, dass Mark eigentlich kein Leben hat. Keine Freundin, keine Geschichte, keine Sehnsüchte, nur seine Eltern, die zusammen um ihn auf der Erde bangen. Wobei man sagen muss, Ellis hat mit Patrick Bateman selbst eine Figur erfunden, die noch viel weniger von sich preisgibt.

The Martian“ ist ein Buch, das gut in unsere Zeit passt. Ein Wissenschafts-Fanbook für ein großes Publikum. Das war überfällig, finde ich. Ein Selfpublisher-Märchen dazu. Und auch noch ein wahres. Andy Weir kann zurecht seinen Erfolg genießen, der Kinofilm ist ebenfalls ziemlich gelungen. Die hochunterhaltsame Vorlage hat dabei geholfen.

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