Monthly Archives: Januar 2017

Ausgelesen: „Von Beruf Schriftsteller“ von Haruki Murakami

“Menschen mit einem raschen Verstand oder überdurchschnittlicher Intelligenz wenden sich weniger häufig der Literatur zu. Denn das Schreiben von Romanen – wie das Erzählen von Geschichten überhaupt – findet im gemächlichen Tempo, sozusagen in einem niedrigen Gang statt.“

Damit legt Haruki Murakami in seiner Beinahe-Autobiographie “Von Beruf Schriftsteller” gleich zu Beginn die Latte niedrig. Doch danach geht es steil nach oben für alle, die sich Murakami zum Vorbild oder als Inspiration nehmen: “Einen Text verfassen kann sein wie ein Musikstück spielen” (oder zu schreiben). Seine Suche nach einer einfachen Sprache, seine Abneigung gegenüber einer Schreibe, die zu sehr auf Witz und Effekt zielt als auf die Erzählung, auch das sehr sympathisch.

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#Autorenwahnsinn #Tag5  Dein Schreibprogramm

Dank der #Autorenwahnsinn-Challenge stelle ich hier endlich eines meiner Lieblings-Schreibtools vor. Dabei handelt es sich nicht um eine Software, sondern um eine Plattform, die ich vor ein paar Jahren entdeckt habe und die sich seitdem zum Glück kaum verändert hat, dafür für aber mich und meine Gewohnheiten. 750words.com dient genau einem Zweck: Jeden. Tag. Schreiben. Denn das ist es, was Autoren so machen. Sie schreiben jeden Tag. Weil sie nicht anders können und weil sie nicht anders wollen.

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#Autorenwahnsinn #Tag3 #Inspiration

Tag 3 der #Autorenwahnsinn-Challenge: Was hat dich zu deinem aktuellen Projekt inspiriert?

Vor einiger Zeit habe ich im Fernsehen einen Beitrag über einen Mann gesehen, der durch einen Unfall sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat. Die Amnesie zwingt ihn dazu, ein Buch mit sich zu führen, in das er alles hineinschreibt, was er gerade erlebt hat. Einen normalen Job kann er natürlich nicht ausüben. Der Film begleitet ihn dabei, wie er eine Zugfahrt antritt, um seinen Bruder zu besuchen.

Ich habe mich gefragt, was geschieht, wenn ich in meiner Geschichte einen solchen Menschen in eine Gefahrensituation bringe, er zum Beispiel bei einem Bootstrip von den anderen unbemerkt über Bord geht. Er kann zwar schwimmen, weiß aber  spätestens nach einer halben Stunde nicht mehr, was geschehen ist.

Die Geschichte habe ich zu einem Großteil bereits heruntergeschrieben. Ich merke aber nun, dass etwas Recherchearbeit zum Thema „Amnesie“ notwendig ist. Freue mich über Input dazu in den Kommentaren.

Ohne Wahnsinn geht beim Schreiben nichts. #Autorenwahnsinn #Tag1

Die #Autorenwahnsinn-Challenge ist eine sehr schöne Idee der drei Möwen @Bianca_Iosivoni@KimOcker und @LauraKneidl von Schreibwahnsinn.de.

Ich mache mit – damit sich hier im Blog jeden Tag etwas tut, um andere Autoren kennenzulernen und natürlich für den notwendigen Tritt, um meine Schreibprojekte voranzubringen.

Los geht’s heute mit einem Jahresrückblick auf 2016.

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