Category Archives: Internet

#Autorenwahnsinn #Tag5  Dein Schreibprogramm

Dank der #Autorenwahnsinn-Challenge stelle ich hier endlich eines meiner Lieblings-Schreibtools vor. Dabei handelt es sich nicht um eine Software, sondern um eine Plattform, die ich vor ein paar Jahren entdeckt habe und die sich seitdem zum Glück kaum verändert hat, dafür für aber mich und meine Gewohnheiten. 750words.com dient genau einem Zweck: Jeden. Tag. Schreiben. Denn das ist es, was Autoren so machen. Sie schreiben jeden Tag. Weil sie nicht anders können und weil sie nicht anders wollen.

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Stephen King über Kindheit und um die Ecke denken

Stephen King ist nicht für seine Kinderbücher bekannt. Doch in seinen Geschichten tauchen nicht selten sehr junge Figuren auf (z.B. „Es“, „Friedhof der Kuscheltiere“, „Shining“). Er gehört zu den Schriftstellern, die plausibel aus der Sicht eines Kindes oder Jugendlichen schreiben können und nutzt das nicht selten als Zentrum und Motor seiner Geschichten.

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Laufband raus, Brennholz rein

„Sag mal, Meike, das Laufband im Keller, das steht dort eh nur blöd rum, oder?“

„Ja, shit, war lange nicht mehr drauf. Ich glaub, ich brauch das blöde Ding nicht mehr. Kannst Du gerne auf Ebay verkaufen, wenn Du willst.“

„Mach ich. Wir brauchen eh mehr Platz im Keller. Habe eben einen Anhänger mit Brennholz ersteigert, der Typ bringt das heute Abend schon vorbei.“

„Echt jetzt? Für den neuen Ofen? Ah, das wird gemütlich!“

„Du, ich stell das Laufband schon mal in den Garten, da kann ich bessere Fotos machen.“

„Soll ich Dir helfen?“

„Nee, geht schon. Norbert kommt gleich und hilft mir beim Abladen. Wir machen das schon.“

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fullmoviesonyoutube (2)

Bevor Youtube auch in Deutschland Ernst macht mit seinem Bezahldienst, hier noch mal ein Schwung Filme, den ihr Euch am Wochenende anschauen könnt. In voller Länge, ohne Werbeunterbrechung und in der Originalfassung.

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Umberto Eco fordert ausführliche Internet-Kritik in Tageszeitungen

Umberto Eco ist mittlerweile 83 Jahre alt und hat sich zum Glück kürzlich den Schnauzer abrasiert. Jetzt sieht er wieder aus wie der Mann, der erst als knapp Fünfzigjähriger seinen Welterfolg mit dem Roman „Der Name der Rose“ hatte. Als 15-Jähriger bekam ich das Buch in die Finger verbrachte so eine Woche in einer korrupten Benediktinerabtei an den Hängen des Apennin im November des Jahres 1327. Obwohl mich seine Bücher nach „Das Foucaultsche Pendel“ nicht mehr allzu sehr gereizt haben, auf meiner Leseliste stehen sie noch. Seine zahlreichen Essays sind genau das Richtige für zwischendurch, ein berühmter lobt den Stil von Ian Fleming und analysiert den Aufbau einer typischen James-Bond-Story.

Schon damals habe ich mir seinen Spruch gemerkt, den er in diesem Clip noch einmal für alle wiederholt, die sich an einer Schriftsteller-Karriere versuchen:

“You’re 10 per cent inspiration and 90 per cent perspiration.”

Und weiter: Halte Dein Ego in Schach, stecke dir realistische Ziele. Wenn Du gleich nach dem Nobelpreis schielst, dann machst Du es Dir unnötig schwer und kannst Deinen Ansprüchen nie gerecht werden. Das frustriert und lässt Dich nicht voran kommen.

Sehr ambitioniert – und auch klug – war sein jüngster Vorschlag, die Zeitungen sollten endlich aufhören, einen Tag später Nachrichten zu drucken, die im Netz schon längst aus der Timeline gerutscht sind. Das Internet wird immer näher an den News sein. Stattdessen sollten die Zeitungen in die Offensive gehen und das Internet rezensieren. Täglich zwei Seiten Internetkritik, das würde er gerne in den Zeitungen sehen.

Er hatte in diesem Zusammenhang vom „Schwachsinn des Internets“ gesprochen. So etwas greifen Zeitungen gerne auf, weil sie dem Internet andauernd Schwachsinn bescheinigen. Doch das alleine reicht Eco eben nicht aus. Er fordert die Heere von Analysten, Kritiker und Feuilletonisten dazu auf, ihren Job zu machen und weiterhin das Kluge vom Schwachsinn zu trennen.

Schwachsinn kann man nicht vertreiben, aber ausblenden

Ich denke, der Vorschlag ergibt Sinn. Journalisten sind hervorragende Filter. Im Internet finden sich neben viel Unnötigem nicht wenige Schätze, die gehoben werden möchten. Doch dazu reicht eine Google-Suche meistens nicht aus. Eine ordentliche Recherche im Internet schaut in allen wichtigen Kanälen nach und nutzt effiziente Monitoringsysteme. Wer heute als Journalist Twitter nicht bedienen kann, verzichtet von vorne herein auf ein mächtiges Tool, um für seine Leser Licht ins Dunkel zu bringen. Selbst Umberto Eco, der sich in fast allen seinen Werken und Essays für das gedruckte Wort stark gemacht hat, weiß das. Eine große Bibliothek braucht keine blinden Bibliothekare, denen es lieber ist, wenn die neuen Gedanken, die ihre Position unter Umständen gefährden, im Verborgenen bleiben.

Die Nachricht von welt.de, auf die ich mich hier beziehe, fasst Ecos Vorschlag schön zusammen, verzichtet aber nicht auf eine Überschrift, die sich eher für den Scheiterhaufen ausspricht als für die Aufklärung: „Wie man den Schwachsinn aus dem Internet verbannt.“ Als ob man Schwachsinn von irgendeinem Ort vertreiben könnte wie eine streunende, schwarze Katze.

Eco ist davon überzeugt, dass täglich zwei Seiten Internet-Kritik in der Zeitung neue Lesergruppen für die Verlage öffnet. Internet-affine Leser, die auch mal einen Blick in die Zeitung werfen (oder auf online veröffentlichte Zeitungsberichte auf den Verlagsseiten), könnte man auf diese Weise stärker binden.

Watchblogs wie der von Stefan Niggemeier oder der Bildblog praktizieren diese Art Kritik bereits anders herum und werden von den Printmedien wiederum nicht selten zitiert. Der Missing Link bei der ganzen Sache ist nur noch der Printjournalist, der für seine Leser die Regale des Internet zugänglich macht. Und das nicht nur in einem halben Einspalter auf der vorletzten Seite des Feuilletons, wo lustige Webseiten und Apps vorgestellt werden, sondern in einem eigenen Ressort, das einen hohen aufklärerischen Anspruch und eine eigene Sprache hat.

Filmkomponist James Horner stirbt bei Flugzeugabsturz

Der Filmkomponist James Horner ist am Montag beim Absturz seiner Privatmaschine ums Leben gekommen. Er war einer derjenigen Komponisten, deren Musik jeder aus irgendeinem Film kennt und nicht selten mitsummen kann. In seinem Fall waren das Filme wie Titanic (27 Millionen mal verkauft), Braveheart, Apollo 13, Avatar, A Beautiful Mind, Troja und einige mehr.

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#fullmoviesonyoutube (1)

Es gibt mittlerweile genug Leute, die nicht mal mehr einen TV-Anschluss brauchen. Warum auch? Läuft eh nichts in der Kiste und Filme gibt es online. Bei Amazon Prime, iTunes, Google Play, Netflix usw..

Was es außerdem gibt: komplette Filme auf Youtube. Die meisten Filme sind auf Englisch, die Bild- und Ton-Qualität ist oft überraschend gut. Im Subreddit fullmoviesonyoutube werden regelmäßig neue und alte Filme gepostet. Viele davon verschwinden nach ein paar Tagen und nicht alle lässt Youtube in Deutschland zu. Ich habe ein paar Perlen herausgefischt und getestet. Für das Wochenende sollte die folgende Auswahl als gute Alternative zum TV-Progamm taugen.

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Birthday wishes from the Wall: Die Night’s Watch gratuliert Kevin

Brian Fortune spielt in der Serie Game Of Thrones den Othell Yrwyck, einer der Leute die u.a. dafür sorgen, dass die Great Wall intakt ist, wenn die White Walkers wieder mal davor stehen oder gar hochklettern wollen.

Seit heute wissen wir, dass Brian einen Sohn hat, der Kevin heißt und heute Geburtstag hat. Während der Dreharbeiten im November letzten Jahres hat sein Vater diesen Clip gedreht, in dem die Schauspieler der Night’s Watch ihre grimmigsten Glückwünsche an Kevin übermitteln. Brenock O’Connor (Olly), der Jüngste in der Runde, kann kaum seinen Blick in die Kamera richten vor Scham. Warum, wissen wir seit der letzten Folge der fünften Staffel.

UPDATE 15:25 Uhr: Aus dem YT-Channel von Brian Fortune ist der Clip gelöscht worden, habe Ersatz eingebaut. Falls der nicht funktionieren sollte, probiert diesen hier.

Günter Grass: „Wenn jemand 500 Freunde hat, dann hat er keinen.“

Um einen echten Nachruf auf Günter Grass zu formulieren, dazu habe ich mich zu wenig mit ihm beschäftigt. Nicht einmal „Die Blechtrommel“ habe ich gelesen. Hole ich aber nach. Versprochen.

Auch wenn mich das Internet-Bashing dieser Generation, aus der Grass kommt, oft genervt hat, man soll es sich anhören, so lange noch jemand von ihnen dazu was zu sagen hat. Grass wird zu dem Thema nie mehr etwas von sich geben können. Dieses Interview von 2013 ist nicht nur wegen des Satzes aus der Überschrift erwähnenswert. Die wichtige Aussage trifft er in Bezug auf Mobiltelefone, Erreichbarkeit und Überwachung. Siehe auch die aktuelle Diskussion zur  Vorratsdatenspeicherung:

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Sieben Wege zur Unsterblichkeit

Unsterblichkeit ist nicht mehr ganz undenkbar und eventuell sogar greifbar in vielleicht 35 Jahren, so schätzen Nerds und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen. Anti-Aging und Gentechnik sind ein Anfang, künstliche Intelligenz und Cyborgization momentan noch ein reines Rechenspiel. So oder so, Unsterblichkeit wird ihren Preis haben. Es lohnt sich vielleicht, bereits jetzt was zur Seite zu legen, wie dieser 24-Jährige.

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