Category Archives: Musik

„Please don’t do drugs… Please don’t do drugs…“

The Skins kommen aus Brooklyn. Alle vier sind unter 21 und machen tolle Musik, die es vielleicht so nicht aber doch so ähnlich natürlich schon mal gab. Die Band macht trotzdem Spaß, mal sehen was aus denen wird.

The Skins are a Brooklyn based rock band consisting of siblings Bayli, Reef, and Kaya Mckeithan, along with friends Daisy Spencer and Russell Chell. The band have produced their own unique sound that have hints of the wrath of Black Sabbath, the rock of Led Zeppelin, and the pop of newer artists that you see today, such as The Strokes.

Die aktuelle Single „Dead Hands“ ist ein Vorgeschmack auf das anstehende Album „Show Me Some Skins“. Man bekommt sie kostenlos gegen einen Like ihrer Facebook-Page.

Ernster Tipp bei den Youtube-Kommentaren:

„Please don’t do drugs… Please don’t do drugs…“

Billy muss raus. Thom Yorke geht freiwillig. Ludwig Hirsch und The Residents sind gute Nachbarn

In diesem Jahr habe ich meine CD-Sammlung (die ich nun auch nicht mehr so nenne, sammeln ist jetzt mal vorbei) von zirka 1500 Stück auf vielleicht 150 Stück reduziert. Hintergrund waren gar nicht mal meine neuen Hörgewohnheiten, die nun stark von Spotify geprägt werden, als vielmehr einfach mal Platz zu schaffen im Haus. Mittlerweile konnte ich ein ganzes Billy-Regal abbauen, ein weiteres wird bald folgen.

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„Watch out for your ears!“

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Am 1. Juni 1967 veröffentlichten The Beatles „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“, vielleicht DIE Schallplatte überhaupt. Artwork, Songs und das ganze Konzept stellten alles Bisherige in den Schatten der Fab Four. Der 1. Juni war ein Freitag, und schon am Sonntag drauf spielte Jimi Hendrix den Titelsong live bei einem Konzert im Saville Theatre.

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Unlocking the Truth – Do what you do best!

Als wenn der Bandname an sich nicht schon gut genug wäre! Unlocking the Truth sind zwei elfjährige Jungs aus Brooklyn NY, einem vom Hip Hop regierten Stadtviertel, die ihren eigenen Weg gehen. Malcolm Brickhouse und Jarad Dawkins spielen Metal, und das nicht nur heimlich im Keller, sondern auch auf der Straße. Der Regisseur Luke Meyer hat über die beiden einen kurzen Film gedreht:

Enik: Everything Must Pass

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Für den kürzlich erschienenen Film „Fünf Jahre Leben“ (Regie: Stefan Schaller) über das unglaubliche Schicksal von Murat Kurnaz, der unter der damaligen SPD-Regierung als ein in Deutschland geborener und hier aufgewachsener türkischer Staatsbürger von 2002 bis 2006 ohne Anklage in Guantanamo festgehalten wurde, hat der gute Enik eine ganz besondere Filmmusik komponiert.

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Track from the past: Selma Drive

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During a visit in Los Angeles, USA, in 1996 I produced this track in the studio of a friend, that was located near Sunset Blvd in West Hollywood. He had some nice vintage gear there and a large mixing console. For this track I used his Sequential Circuits Six-Trak, a Roland TR-909 drum machine, an Emu II sampler for some loops and noise plus an Akai ASQ-10 Sequencer. Unfortunately I was only able to record this on a stereo tape to take it with me to Europe and after that I never touched this raw and noisy track again.

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Who will kill Bambi? Edward Tudor Poles Cameo-Auftritt in Game Of Thrones

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„I would kill Bambi!“

Gestern Abend nach längerer Pause wieder in die 2. Staffel von „Game Of Thrones“ eingestiegen. Im ersten Drittel der fünften Episode („The Ghost of Harrenhal„) spaziert Tyrion Lannister zusammen mit seiner Leibwache Bronn durch die belebten Gassen von King’s Landing (Drehort: Dubrovnik). Auf einer Treppe an der Stadtmauer steht ein Agitator, der Reden gegen den jungen König Joffrey und dessen Mutter Cersei schwingt. Noch bevor die Kamera sein Gesicht deutlich zeigt, bin ich mir sicher: Das ist Edward Tudor Pole, den ich in der Woche zuvor noch im Vorprogramm zu den Stiff Little Fingers im Münchner Feierwerk auf der Bühne gesehen und im Anschluss am Tourbus noch kurz gesprochen hatte.

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Track aus der Schublade: Meet The King

Die Herren Weissglut, anno 1999

Die Herren Weissglut, anno 1999

Ich werde versuchen, regelmäßig neue von mir produzierte Musik über das Bleikreisel-Blog zu posten. Für heute muss ein Instrumental ausreichen, dass ich 1999 als Live-Intro für Weissglut geschrieben habe. Nachdem ich im Jahr drauf die Band verlassen hatte, gab es danach nie einen Rahmen, in dem ich es veröffentlichen konnte. Wahrscheinlich ist es hier am besten aufgehoben. Sobald Youtube und die GEMA sich einigen, kann ich auch mal einige Weissglut-Songs dort posten, momentan macht das wenig Sinn.

Download ist aktiviert

Die ganze Arbeit umsonst – Amazon hat meine CDs schon gerippt!

Seit letzter Woche auf meinem Radar für Dinge, die ich ausprobieren muss: AutoRip. Obwohl ausprobieren brauche ich das nicht mehr, um eine digitale Kopie meiner CDs kümmert sich Amazon ganz ohne Aufforderung, solange ich die CD in den letzten 15 Jahren dort gekauft habe. Und das sind nicht wenige, nur eine Handvoll paar habe ich von HMV, ein paar mehr vielleicht gebraucht auf Ebay gekauft.

So ein bißchen überflüssig ist das Ganze aber trotzdem in dem Moment wo ich einen Spotify-Account nutze. Deren Katalog beliefert auch meiner Suche nach sehr vergessenen Post-Punk-Perlen wie etwa Sound On Sound von Bill Nelson’s Red Noise. Außerdem habe ich schon vor 10 Jahren hunderte meiner CDs erst mit CDex und später mit iTunes digitalisiert, die liegen heute alle brav in der iTunes Match Cloud, die ich sehr wahrscheinlich im nächsten Jahr nicht mehr nutzen werde. Alles schon erledigt. Die Musik, die ich auf Spotify finde, reicht für den Rest meines Lebens, und von dem ist jetzt auch schon etwa die Hälfte um. Also danke, Amazon, die Arbeit könnt ich Euch sparen.

Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass AutoRip für Amazon selbst noch was anderes erledigt. Denn wenn ich weiß, dass alle meine CDs – und fast jeder kauft fast alle seiner CDs bei Amazon – dass also diese ganze Musik für mich als Backup irgendwo liegt, dann kann ich meine CDs doch auch gleich verkaufen, am besten schnell, so lange noch irgendjemand CDs kauft. Also raus damit.