Category Archives: Schreiben

Ausgelesen: „Von Beruf Schriftsteller“ von Haruki Murakami

“Menschen mit einem raschen Verstand oder überdurchschnittlicher Intelligenz wenden sich weniger häufig der Literatur zu. Denn das Schreiben von Romanen – wie das Erzählen von Geschichten überhaupt – findet im gemächlichen Tempo, sozusagen in einem niedrigen Gang statt.“

Damit legt Haruki Murakami in seiner Beinahe-Autobiographie “Von Beruf Schriftsteller” gleich zu Beginn die Latte niedrig. Doch danach geht es steil nach oben für alle, die sich Murakami zum Vorbild oder als Inspiration nehmen: “Einen Text verfassen kann sein wie ein Musikstück spielen” (oder zu schreiben). Seine Suche nach einer einfachen Sprache, seine Abneigung gegenüber einer Schreibe, die zu sehr auf Witz und Effekt zielt als auf die Erzählung, auch das sehr sympathisch.

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#Autorenwahnsinn #Tag5  Dein Schreibprogramm

Dank der #Autorenwahnsinn-Challenge stelle ich hier endlich eines meiner Lieblings-Schreibtools vor. Dabei handelt es sich nicht um eine Software, sondern um eine Plattform, die ich vor ein paar Jahren entdeckt habe und die sich seitdem zum Glück kaum verändert hat, dafür für aber mich und meine Gewohnheiten. 750words.com dient genau einem Zweck: Jeden. Tag. Schreiben. Denn das ist es, was Autoren so machen. Sie schreiben jeden Tag. Weil sie nicht anders können und weil sie nicht anders wollen.

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#Autorenwahnsinn #Tag3 #Inspiration

Tag 3 der #Autorenwahnsinn-Challenge: Was hat dich zu deinem aktuellen Projekt inspiriert?

Vor einiger Zeit habe ich im Fernsehen einen Beitrag über einen Mann gesehen, der durch einen Unfall sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat. Die Amnesie zwingt ihn dazu, ein Buch mit sich zu führen, in das er alles hineinschreibt, was er gerade erlebt hat. Einen normalen Job kann er natürlich nicht ausüben. Der Film begleitet ihn dabei, wie er eine Zugfahrt antritt, um seinen Bruder zu besuchen.

Ich habe mich gefragt, was geschieht, wenn ich in meiner Geschichte einen solchen Menschen in eine Gefahrensituation bringe, er zum Beispiel bei einem Bootstrip von den anderen unbemerkt über Bord geht. Er kann zwar schwimmen, weiß aber  spätestens nach einer halben Stunde nicht mehr, was geschehen ist.

Die Geschichte habe ich zu einem Großteil bereits heruntergeschrieben. Ich merke aber nun, dass etwas Recherchearbeit zum Thema „Amnesie“ notwendig ist. Freue mich über Input dazu in den Kommentaren.

Ohne Wahnsinn geht beim Schreiben nichts. #Autorenwahnsinn #Tag1

Die #Autorenwahnsinn-Challenge ist eine sehr schöne Idee der drei Möwen @Bianca_Iosivoni@KimOcker und @LauraKneidl von Schreibwahnsinn.de.

Ich mache mit – damit sich hier im Blog jeden Tag etwas tut, um andere Autoren kennenzulernen und natürlich für den notwendigen Tritt, um meine Schreibprojekte voranzubringen.

Los geht’s heute mit einem Jahresrückblick auf 2016.

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Stephen King über Kindheit und um die Ecke denken

Stephen King ist nicht für seine Kinderbücher bekannt. Doch in seinen Geschichten tauchen nicht selten sehr junge Figuren auf (z.B. „Es“, „Friedhof der Kuscheltiere“, „Shining“). Er gehört zu den Schriftstellern, die plausibel aus der Sicht eines Kindes oder Jugendlichen schreiben können und nutzt das nicht selten als Zentrum und Motor seiner Geschichten.

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Wie man eine gute Horror-Story schreibt (Teil 1)

Writing Dark Stories: How to Write Horror and Other Disturbing Short Stories” ist der sechste Band aus Rayne Halls “Writer’s Craft Book”-Reihe. Es hat mir kurz und knapp und sehr verständlich rübergebracht, auf was es beim Schreiben von Horror- und Mystery-Stories ankommt und welcher Weg für Rayne selbst bei der Ideenentwicklung am besten funktioniert. Da es sich um ein englischsprachiges Buch handelt, habe ich hier die wichtigsten Punkte aufbereitet, denn etwas Vergleichbares speziell für Horrorgeschichten habe ich bisher in keinem deutschsprachigen Schreibratgeber gefunden.

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Veröffentlicht: „Das Katzenschiff“

Ich lebe schon lange vom Schreiben. Ich bin freier Journalist und PR-Berater (zugegeben, manchmal ein ungleiches Paar) und schreibe Reportagen und Beiträge für Magazine oder verfasse Pressemitteilungen, Blogbeiträge und Fachartikel für Unternehmen. Ich mache das mit unterschiedlichen Schwerpunkten bereits seit mehr als 25 Jahren und es ist eine Arbeit, die mir Spaß macht und mir meistens leicht von der Hand geht.

Also habe ich zuletzt noch ein Scheit oben drauf gelegt und schreibe jetzt Kurzgeschichten, die ich regelmäßig zu Schreibwettbewerben einreiche. Gleich beim zweiten Mal hat ein kleiner, wilder Verlag aus Verl bei Gütersloh eine Geschichte von mir veröffentlicht: Der Chiliverlag hatte sogar auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig einen Stand, den ich selbstverständlich besucht habe.

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Laufband raus, Brennholz rein

„Sag mal, Meike, das Laufband im Keller, das steht dort eh nur blöd rum, oder?“

„Ja, shit, war lange nicht mehr drauf. Ich glaub, ich brauch das blöde Ding nicht mehr. Kannst Du gerne auf Ebay verkaufen, wenn Du willst.“

„Mach ich. Wir brauchen eh mehr Platz im Keller. Habe eben einen Anhänger mit Brennholz ersteigert, der Typ bringt das heute Abend schon vorbei.“

„Echt jetzt? Für den neuen Ofen? Ah, das wird gemütlich!“

„Du, ich stell das Laufband schon mal in den Garten, da kann ich bessere Fotos machen.“

„Soll ich Dir helfen?“

„Nee, geht schon. Norbert kommt gleich und hilft mir beim Abladen. Wir machen das schon.“

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10 Dinge, die man von Stephen King übers Schreiben lernen kann

Schreibratgeber gibt es so viele wie erfolglose Autoren. Stephen King gehört nicht nur zu den meistgelesenen Schriftstellern der Gegenwart, er hat auch einen der besten Schreibratgeber verfasst: “On Writing: A Memoir of the Craft” (auf deutsch: “Das Leben und das Schreiben”) teilt sich in einen autobiographischen ersten Teil, der kein großes Aufhebens um eine recht durchschnittliche Kindheit macht, aber trotzdem sehr amüsant zu lesen ist, und in den zweiten Teil, in dem King seinen Werkzeugkasten öffnet, in dem man das findet, was man von einem Autor erwartet: Wörter und Geschichten, sorgfältig aufgereiht und gut sortiert.

Hier die 10 Tipps für angehende Autoren, die ich als am wertvollsten erachte und die man nicht unbedingt aus anderen Schreibratgebern kennt.

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