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Bevor Youtube auch in Deutschland Ernst macht mit seinem Bezahldienst, hier noch mal ein Schwung Filme, den ihr Euch am Wochenende anschauen könnt. In voller Länge, ohne Werbeunterbrechung und in der Originalfassung.

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Bei Dick & Doof zu Kaffee & Kuchen

Heute vor 50 Jahren starb Stan Laurel. Warum kannte meine Generation Dick & Doof überhaupt noch? Vielleicht weil es für das Fernsehprogramm noch nicht genug brauchbares Material gab, um den ganzen Tag bis Sendeschluss zu füllen? Im TV liefen noch in den 80ern mehr Stummfilm- und Schwarzweiß-Sendungen als man sich heute freiwillig anschauen würde. Eine kurze Suche liefert mir aktuell nur eine Dokumentation zu den beiden, die demnächst auf ZDFinfo läuft, oder eben auch jetzt gleich hier. Youtube ist sowieso die bessere Quelle für einen Dick&Doof-Nachmittag. Immer mit dabei sollten diese schönen Schmalfilm-Szenen von zwei glücklich alternden Komikern sein, wie sie mit ihren Frauen, Freunden und Familie im Garten bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen. Oliver Hardy hatte sich zu dem Zeitpunkt von seinem Schlaganfall erholt, aber Dick gab es da schon nicht mehr.

3000 Bilder, um den Motor wieder richtig zusammenzusetzen

Einen kompletten Motorblock in alle seine Einzelteile zerlegen, säubern und anschließen wieder zusammenschrauben, das hört sich nach viel Arbeit und Dreck an. Aber auch für das Gedächtnis ist das eine echte Herausforderung. Wie sinnvoll ein Smartphone mit Kamera dabei als Stütze ist, weiß jeder, der auch nur mal einen neuen Lichtschalter angebracht hat. Youtube-User nothinghereok hatte bei einem bei ebay ersteigerten und zerlegten Motor nach 11 Monaten immerhin 3000 Bilder zusammen. Die hat er dann einfach zu einem Film zusammengefügt und mit Musik von Edward Grieg unterlegt. Für diese Art Trickästhetik habe ich viel übrig. Fehlt nur noch, dass Pan Tau durchs Bild stakst. Am Ende ist nicht alles so wie es hätte sein sollen, aber damit muss der Bastler leben.

Post von der GEMA

Seit zwei Tagen sperrt YouTube in Deutschland sukzessive Millionen Musikvideos. Das Google-Tochterunternehmen kann sich mit der Verwertungsgesellschaft nicht über einen angemessenen Lizenzpreis einigen. Betroffen sind Videos der Plattenfirmen EMI, Sony und Universal sowie weitere Independent Labels. In Großbritannien reagierte YouTube vor kurzem genauso.

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Im Land der Trompetenwürmer: Die GEMA-Generaldirektion in München (Foto: GEMA)

Den gerade ausgelaufenen Vertrag mit der GEMA (“Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte”) wollte YouTube nicht mehr verlängern. Der Vertrag erlaubte dem Videoportal, Filme mit der Musik der o.g. Firmen spielen zu dürfen. Doch jetzt hat man sich bei der Verwertungsgesellschaft einen Preis von 12 Cent pro gestreamten Titel überlegt. Laut Google-Sprecher Hennig Dorstewitz ist das “Lichtjahre von marktfähigen Preisen entfernt” (FAZ), angeblich 50-mal so hoch wie die Forderung der englischen Kollegen von der PRS.

Bei Deutschlands großer Musikervertretung hat man sich also lange den Kopf darüber zerbrochen, nach welchem Satz man einen Videoabruf auf YouTube berechnen könnte. Was dabei rausgekommen ist geht etwas an der Wirklichkeit vorbei. Denn die Wirklichkeit im Netz heißt Google. So gesehen ist die altehrwürdige GEMA so etwas wie ein verbeamteter David, wenn auch ein nicht mehr ganz so junger, der den ungestümen Datenriesen (oder zumindest seine Tochter) herausfordert und verärgert. Und das auch noch zu einem Zeitpunkt, wo Firmen wie Youtube, Twitter, Facebook und Myspace ja „noch gar kein Geld verdienen“.

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Globales Musizieren auf YouTube

Man möchte meinen, die elektronische Musik bringt das erste große globale Musizieren zustande. Aber der gemeinsame Nenner scheinen dann doch die handgemachten Töne zu sein. Youtube ruft zusammen mit dem London Symphonic Orchestra unter Leitung von Dirigent und Komponist Tan Dun dazu auf, sich auf den Hintern zu setzen und zu üben, um Teil des ersten YTSO (YouTube Symphony Orchestra) zu werden.

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